Vorheriger Vorschlag

Überforderung der Lehrer und oft wenig Verständnis der Betriebe

Meine Schule hat Microsoft Teams für die Bereitstellung der Materialien genutzt. Ich fand es schade, dass man dies nicht vorher auch schon genutzt hatte.

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Nächster Vorschlag

Digitalisierung

Der Unterricht hätte zum teil schon vor der Pandemie digital gestaltet werden können bzw. wenigstens E-Mail Adressen hätten ausgetauscht werden können, sodass das lernen von zuhause einfach und unkomplizierter ist.

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digitale Lernhilfen (z.B. Virtual Reality)

Man muss sich anpassen...

Heutzutage weiß man nie was kommt. Die aktuelle Situation ist für viele nicht leicht und weder die Betriebe noch die (Berufs-)Schulen haben damit gerechnet. Dementsprechend waren viele auch nicht vorbereitet. Schnelles Handeln war also gefragt. Durch die Digitalisierung ist das heute aber zum Glück möglich.
Unsere Berufsschule hat schnell reagiert und eine Cloud für die Klassen eingerichtet, in der zum Großteil die Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Wir können sie online bearbeiten und wieder hochladen.
Ein Vorteil ist hier natürlich die Bequemlichkeit. Man muss nicht aus dem Haus und verpasst trotzdem nichts. Allerdings ist hier natürlich Disziplin und Eigenverantwortung gefragt. Da die Lehrer regelmäßig in die Cloud sehen, bekommen wir natürlich auch Feedback. Als Schüler sollte man hier wirklich die Chancen der Digitalisierung nutzen und wirklich am Stoff dran bleiben. Denn desto länger man jetzt alles aufschiebt, desto schwieriger wird es bekanntlich im Nachhinein.
Für mich persönlich fehlt allerdings das Persönliche, das Gespräch und die Diskussion mit dem Lehrer und der Klasse. Meiner Meinung nach könnte man hier noch einen Schritt weiter gehen, natürlich soweit möglich, und den Unterricht einfach über einen Livestream abhalten. So kann weiterhin nach Stundenplan unterrichtet werden und der geregelte Unterricht weiter erhalten bleiben.
Im Großen und Ganzen funktioniert die Kommunikation über die Cloud und E-mail recht gut.
Im Betrieb läuft alles ein bisschen anders ab... anfangs sollten, vor allem wir Azubis, noch auf die Arbeit kommen. Erst nachdem die Ausgangsbeschränkungen kamen, durften auch wir zu Hause bleiben. Wir arbeiten also im HomeOffice. Bei mir ist es allerdings aktuell so, dass ich aufgrund der aktuelle Situation nicht viel zu tun habe und deswegen Minusstunden aufbauen muss oder meine Urlaubstage, die ohnehin schon weniger sind, aufbrauchen muss. Da das ja nicht unser Verschulden ist, finde ich diese Lösung nicht gerecht. Hauptsächlich sind davon eben Azubis betroffen und ich kann mir vorstellen, dass das in anderen Betrieben und Branchen auch so geregelt wird. Sicherlich gibt es hier bessere Lösungen. Dazu kommt, dass unser Betrieb nun auch Kurzarbeit beantragt hat.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass unsere Berufsschule was die Krise angeht hier deutlich bessere Arbeit geleistet hat als unser Betrieb.
Gerade in diesen Tagen ist Anpassung das A und O. Wer sich nicht anpasst, geht unter.
Wir werden sehen wie sich die Situation weiter entwickelt und schauen positiv in die Zukunft!